Klassische automatisierte Lager- und Förderanlagen werden über eine Speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) gesteuert. Diese SPS übernimmt die Ausführung von Transportbefehlen, die aus einem übergeordneten System über Schnittstellen übermittelt werden.
Im übergeordneten System erfolgt die Verwaltung der Lagerplätze, der Materialsbestände sowie der Aufträge. Die Logik der Ein- und Auslagerstrategien ist hier ebenso enthalten wie die Verwaltung der Befehlsübergabe an die SPS in Form von Telegrammen.
Die einer SPS übergeordneten Softwaresysteme - z. B. Lagerverwaltungs- oder Materialflussrechner – enthalten die Schnittstellen zu allen anderen Systemen. Diese so genannte „Middleware" verursacht Kosten, die vermieden werden können, wenn das SAP-System direkt mit der SPS Nachrichten austauschen könnte.